Fashion ABC

Die wichtigsten Fashion-Begriffe einfach erklärt.

Fashionistas brauchen sie, in Style-Bibeln lesen wir darüber und die Fashion Blogs sind gespickt davon: Die englischen Mode-Begriffe von Designern, Editors und Wortakrobaten: Casual-Chic, Fake-Fur, Jeggins oder Statement-Ketten? Wir bringen Licht ins Dunkle und haben für Sie ein klärendes Fashion-ABC zusammen gestellt.

Falls Sie unser Fashion-ABC mit einem Begriff ergänzen möchten oder wir Ihnen eine Erklärung nachliefern können, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht 

 

American Sportswear
Vorbild von American Sportswear sind amerikanische Teamsportarten, wie zum Beispiel Basketball oder American Football.

Animalprints
Animalprints gibt es auf Shirts, Tops, Hosen, Jupes, Bikini und auch bei Accessoires. Animalprints sind Drucke, die Tierfelle, beziehungsweise Tierhäute imitieren oder von diesen inspiriert wurden. Gezeigt werden zum Beispiel Tiger-, Leoparden-, Giraffen-, Zebra- oder Kuhfellmuster sowie Animalprints, die an Krokodil- oder Schlangenhaut erinnern. Die Farben sind oft nicht authentisch, sondern können auch verfremdet präsentiert werden.

Ankle Boots
Ankle Boots sind eine Mischung zwischen Stiefelette und Pumps und reichen maximal bis zum Knöchel. Im der aktuellen Saison sind Ankle-Boots zu Kleidern weiterhin ein Muss.

Anorak
Begriff aus der Inuit-Sprache für winddichte Jacken aus Vogel- oder Seehundhaut. Heute schlicht geschnittene, meist hüftkurze Windjacke mit langem Reissverschluss oder Windbreaker mit kurzer Verschlussleiste in Schlüpfform mit Kapuze und Kängurutasche. Tunnelzug am Bund.

Argyle
Argyle ist ein Rautenmuster. Die jacquard-artigen Musterbilder werden nicht eingestrickt, sondern mustergerecht aneinandergekettelt (Rhomben).

Authentic-Look
Ein Finishing-Verfahren, bei dem der Abnutzungseffekt durch Stone- oder Enzyme-Waschungen entsteht. Vom Authentic-Look spricht man in der Mode, wenn entweder die Original-Formen eines Bekleidungsstücks beibehalten werden oder die Optik, die alle Zeichen des Getragenseins aufweist, Gezeigt werden.

Badges
Badges sind herausstechende Etiketten für die Dekoration von Kleidung.

Baggy
Kommt aus der Hip-Hop-Mode und bezeichnet eine extrem weit (oversized) geschnittene Hose mit grossen Taschen. Lange war es Trend, den Bund der Baggy Pants weit unter der Hüfte zu tragen und (beim Mann) Boxershorts zu zeigen. Inzwischen haben Comfort Fits, die Baggy Pants mehr oder weniger abgelöst.

Bandana
Ein Kopftuch, das im Nacken geknotet wird. Trägt man zu Lässig- und Edel-Look.

Bermuda
Freizeithose, die oberhalb des Knies endet; benannt nach den Bermuda-Inseln.

Bike-Jacke
Taillierte, kurze Jacke im Stil der Motorradjacken, wie sie Biker tragen. Werden aus unterschiedlichsten Materialien angeboten.

Blazer
Sportliche Form des Sakkos für Frauen und Männer, einreihig oder zweireihig, ohne verbindliche Regeln des Schnitts. Oft mit aufgesetzten Taschen und Zierknöpfen.

Blouson
Hüftkurze, über den elastischen Bund schoppende sportive Jacke mit Bewegungsreserve im Rücken und meist verstellbaren oder elastischen Ärmelbündchen. Flacher Strick-, Steh- oder Hemdkragen. Vorderreissverschluss. Schubtaschen. Mit eingesetzten Ärmeln oder Raglanärmeln (Raglan).

Body
Bodies werden auch Bodysuits genannt. Oberteil mit angesetztem Slip in einem Teil. Der Body kommt ursprünglich aus dem Dessous-Bereich. Er ist mittlerweile jedoch auch in der Damenoberbekleidung (DOB) anzutreffen und wird hier sichtbar getragen.

Bolero
Der Bolero ist ein der Kampfkleidung spanischer Stierkämpfer nachgebildetes, kurzes Jäckchen mit langen oder Flügelärmeln. Endet meist oberhalb der Taille und kann mit einer Schleife oder Knöpfen geschlossen werden.

Bomberjacke
Bomberjacken sind mit der Pilotenjacke verwandt und kommen mit schwerem Oberstoff (zum Beispiel gechintzt) oder Füllung (beispielsweise Daunen) daher. Oft auch aus Leder mit Pelzkragen zu sehen.

Bootcut
Hosenform, bei der die Silhouette in gerader Linie vom Knie abwärts zum Saum ausgestaltet ist.

Boots
Boots sind Stiefel. Sie sind je nach Saison in verschiedenen Stilrichtungen zu sehen. Beispielsweise als Biker-Boots mit dicken Sohlen oder als Boxer-Boots mit dünneren Sohlen.

Bootsschuhe
Flexible, strapazierfähige Freizeit- und Sommerschuhe, die in der Machart den Mokassins ähnlich sind und häufig barfuss getragen werden. Entwickelt wurde der Bootsschuh von einem Hobbysegler.

Bundfalten
Rechts und links der Hosen unterhalb des Bundes eingelegte, meist eingenähte Falten. Der Stoff wird weiter als sonst geschnitten und die zusätzliche Weite in Falten gelegt, bevor der Bund angenäht wird. Bei Hosen werden daraus oft Bügelfalten.

Bustier
Corsage ohne Träger. Kann auch ein nabelfreies Top sein. Ist in der Underwear wichtig, aber Bustiers können sehr oft auch als Tagbekleidung getragen werden.

Button Fly
Klassische Knopfleiste an der Vorderfront der Jeans.

Camouflage
Camouflage (franz. für Tarnung) steht für alle Muster im militärischen Fleckenstil, meistens in Grün- und Erdtönen.

Canvas
Strapazierfähiges grobes Gewebe in Leinwandbindung, meist aus Baumwolle oder Baumwolle-/Leinenmischungen. Das strapazierfähige Baumwollgewebe in Tuchbindung wird vor allem in der Jeans- und Sportswear eingesetzt.

Capri-Hose
Schmale Hose in ¾ Länge mit kurzen Seitenschlitzen. Ihren Ursprung haben sie in den 50er-Jahren. Als Vater der Capri-Hose wird der italienische Designer Emilio Pucci bezeichnet, der sich von den hochgeschlagenen Hosen der Fischer auf Capri zu dieser Hosenform inspirieren liess. Filmstars wie Audrey Hepburn und Brigitte Bardot trugen sie, und machten sie damit zum ultimativen Teil des Dolce vita an der Riviera der späten 50er- und frühen 60er-Jahre.

Cardigan
Ist eine kragenlose Strickjacke mit V-Ausschnitt, meist durchgeknöpft oder mit Zipper, häufig auch mit aufgesetzten Taschen. Der Cardigan ist ein Wohlfühlteil für Frauen und Männern, die man super zu Jeans oder Chino-Hosen tragen kann.

Cargo-Hose
Weite Hose im Stil der Workerwear. Typisch sind die grossen, aufgesetzten Taschen an den Hosenbeinen. Früher trugen Piloten in diesen Taschen das Kartenmaterial mit. Heute werden verfremdete Cargo-Typen gezeigt. Sie haben immer einen sportiven Charakter. Cargo-Pants werden auch Worker-Hose genannt, da ihr Stil an die weiten Hosen von Arbeitskleidung (Workwear) angelehnt sind. Cargo-Hosen werden für Frauen, Männer und Kinder angeboten.

Cashmere
Edelhaar der Kaschmirziege, das durch Auskämmen oder Auszupfen gewonnen wird. Die Kaschmirziege lebt in China und der Mongolei. Die Faser ist sehr weich und fein, verfügt über einen seidigen Glanz und ihre Geschmeidigkeit wird von keiner anderen natürlichen Textilfaser übertroffen. Die Haare sind zwischen 40 und 90 Millimeter lang, die Ausbeute pro Tier beläuft sich auf ca. 100 Gramm. Die wertvollste Cashmere-Wolle stammt von Ziegen, die von Nomaden in der Wüste Gobi gezüchtet werden.

Casual-Chic
Casual Chic ist ein bequemer Look, der aber keinesfalls etwas mit Nachlässigkeit zu tun hat. Casual lässt sich zum Beispiel für Männer mit Stoffhosen oder dunklen Jeans, Hemd und Pullover umsetzen. Auf jeden Fall keine förmliche Kleidung, wie Krawatte und Anzugssakko.

Catsuit
Mit dem Revival der 70er-Jahre ist der körpernahe Overall, auch Catsuit oder Jumpsuit genannt, modisches Thema. Dieser Ausdruck kommt ursprünglich aus dem Musical «Cats», beziehungsweise von den hautengen einteiligen Anzügen, welche die Tänzer auf der Bühne tragen.

Chelsea-Boot
Chelsea-Boots sind klassische, knöchelhohe Herrenschuhe, ausgestattet mit zwei seitlichen Gummibandeinsätzen. Die Chelsea-Stiefel gibt´s natürlich auch als Damenmodell.

Chino-Hose
Chino-Hosen sind leichte Freizeithosen aus Baumwolle für den Sommer, in vielen verschiedenen Farben für Männer und Frauen. Bei den Frauen werden lange und ¾ Chinohosen meist umgekrempelt getragen. Kombiniert werden Chino-Hosen mit allem, was auch zu Jeans getragen wird. Chinohosen sind nicht zu verwechseln mit Cargohosen, bei denen an den Seiten der Hosenbeine Taschen angebracht sind.

Clogs
Derbe, aus den nordischen Ländern stammende fersenfreihe Schuhe, meist mit klobiger Holzsohle.

Clutch
Eine Clutch ist eine kleine Damenhandtasche ohne Henkel. Sie wird in der Hand gehalten oder unter den Arm geklemmt.

Cocooning
Abgeleitet vom Seiden-Kokon, steht für Wohlfühlmode mit Kuscheleffekt. Im Wohnbereich spricht man dann von Cocooning, wenn man mit Wohn-Accesoires oder Heimtextilien zu Hause eine besonders entspannte Atmosphäre schaffen will.

College-Schuh
Inspiriert von den Schuhen der College-Schüler, typisch Brit- und Preppy-Chic.

Color Blocking
Das Gegenüberstellen von grösseren, kontrastierenden Farbflächen, manchmal mit Schwarz oder Weiss, sehr oft auch in sogenannten (sportiven) Clubfarben.

Dandy-Look
Rétro-Look aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, üppiger Bekleidungsstil der englischen Biedermeierzeit mit viel Seide und Samt sowie romantischen Elementen. In die Damenmode werden mit dem Eindruck einer eher maskulinen, strengen und sachlichen Mode weisse Hemden mit auffälligen Kragen, bunten Westen, stark taillierte Jacken, Samtausputz, breite Krawatten oder Künstlerschleifen zu Hosenanzügen und Kostümen übernommen.

Dark Denim
Dunkler Denim. Kann erzeugt werden durch Erhöhung der Zahl der Tauchvorgänge, bei denen die für den Denim verwendeten Garne in Indigo-Farbstoffen getränkt werden. Es entsteht eine Mantelfärbung, die sich nicht so leicht auswaschen lässt. Bei preiswerteren Denims benutzt man dunklere Indigo-Farbstoffe.

Debardeur
Kurzer, meist kastenförmig geschnittener Pullover ohne Ärmel für Sie und Ihn. Er wird über Blusen oder Shirts getragen und ist manchmal seitlich offen.

Denim
Früher stand der Begriff Denim für einen kräftigen, blau-weiss gestreiften, tuchbindigen Baumwollstoff für modische Strand- und Gartenkleider. Der zu den klassischen Gewebebezeichnungen zählende Ausdruck ist wieder zum Modebegriff im Zusammenhang mit dem Jeans-Stil moderner Freizeitkleidung aufgelebt. Denim in der Jeans-Mode: Blue Denim ist ein Kettköper mit blauer Kette und weissem Schuss und viel Ketteffekt, sodass die Oberseite überwiegend blau, die Unterseite überwiegend weiss erscheint. Denim wird aus kräftigen Baumwollgarnen hergestellt.

Desert Boots
Ein klassischer Herrenschuh, der ursprünglich den Offizieren der britischen Armee als Gebrauchsschuh gedient hat. Typisch sind die breite Form und eine Schnürung.

DOB
Kurzform für Damenoberbekleidung.

Dufflecoat
Sportiver zweireihiger Mantel mit Kapuze. Im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch auch Montgomery oder Toggle Coat. Aus robustem, oft Wasser abweisendem Oberstoff. Walkwolle oder Loden. Typisch sind Knebelknöpfe aus Leder.

Emblem
Aufgenähtes oder gesticktes Wappen auch (Firmen-) Zeichen, auffällig gross bis winzig klein auf Brusttaschen, Kragenecken, Hosenbünden etc.

Espadrilles
Die Sohle ist aus Bast geflochten und flach. Das Original aus Spanien ist handgearbeitet von Castaner. Mittlerweile werden auch Keilabsätze aus dem gleichen wasserscheuen Material gearbeitet.

Etuikleid
Konfektioniertes Kleid, das sich figurnachzeichnend wie ein Etui oder Futteral eng um den Körper schmiegt.

Eye-Catcher
Englisches Wort für Blickfang oder Hingucker.

Fade Out
Kennzeichnet Stoffe, die durch bestimmte Waschverfahren, Färbe- oder Drucktechniken eine >Used-Optik erhalten. Fade-out-Jeans wirken unter modischen Gesichtspunkten getragen bzw. vielfach gewaschen (auch Délavé-Optik genannt).

Fake-Fur
Echte Pelze gehören in die Steinzeit – heute trägt frau Fellimitate aus synthetischen Fasern. Sehen echten Pelzen inzwischen zum Verwechseln ähnlich und geben genauso warm.

Flip-Flop
Werden auch Zehengreifer genannt. Früher hiessen sie schlicht und einfach Badelatschen. Doch mit Badelatschen lässt sich kein Trend machen, also musste ein neues Wort kreiert werden. Flip-Flop heisst die moderne Bezeichnung dafür. Den Namen erhielten die offenen Schuhe durch das Geräusch, das sie beim Gehen machen: Flip-Flop..., Flip-Flop...

Gaucho-Hose
Gemeint sind hosenrockähnlich geschnittene midi-lange Hosen, wie sie beispielsweise südamerikanische Hirten tragen.

Gilet
Bezeichnet in der französischen Sprache eine Weste. In der Schweiz meint man damit eine kurze bis taillenlange, ärmellose Zierweste.

Gipsy-Look
Bekleidungsstil, der sich an der folkloristischen Bekleidung der Zigeuner inspiriert hat.

Grunge
Ein Ausdruck für eine Art Secondhand-Mode. Oftmals wird der Grunge-Stil auch Clochard-Mode genannt. Anfangs bezeichnete diese Wort eine eher schmuddelige, verflickte Mode, inzwischen aber wird der Begriff auch für Patchworkartiges verwendet.

Gucci-Look
Er basiert auf Schlichtheit und körpernahen, sexy Silhouetten - allerdings nicht in althergebrachter Form, sondern eher knabenhaft. Die Marke Gucci hat mit Stardesigner Tom Ford, der sich inzwischen vom italienischen Traditionsmodehaus wieder getrennt hat, einen eigentlichen Hype erlebt. Mit ein Grund, wieso andere Modemacherinnen und -macher den Gucci-Look tausendfach kopiert haben.

Hang Tag
Anhänger am Kleidungsstück mit Informationen über das Produkt oder die Marke.

High Heels
Um in High-Heels gehen zu können braucht die Trägerin Übung. Die Absätze sind imposant hoch, bis zu 14 cm. Die für den glamourösen Auftritt unentbehrlichen, auch Stilettos genannten, Schuhe verlängern die Beine und wirken sehr sexy.

Hippie-Look
Dekorativer Modestil der Hippies der 70er-Jahre. Dazu gehören beispielsweise Blumendrucke, indische Folklore-Kleidchen oder bunte Häkel-Tops.

Hoodies
Kapuzen-Shirts, die nicht mehr nur bei den Youngsters und in der Hip-Hop-Mode vorkommen, sondern auch in der Casualwear für Frauen und Männer anzutreffen sind. Im vergangen Jahrhundert sollen Seemänner die Hoodies als erste getragen haben.

Hosenrock
Mal mehr Rockhose, mal mehr Hosenrock, lassen sich die angekündigten Formen nicht immer klar zuordnen. Wichtig sind indessen genügend Weite und weich fliessende Materialien. Die Optik des Jupes wird also mit dem Tragkomfort der Hose kombiniert.

Hotpants
Die «heissen Höschen» sind vor allem im Jeans-Bereich der Young Fashion oder bei der internationalen Designermode immer wieder zu sehen. Bezeichnet werden mit diesem Ausdruck schrittkurze, jugendliche Shorts für Frauen, fast immer mit knackig-sexy Schnittformen, seltener auch etwas ausgestellt und mit kleinem Umschlag daher kommen.

Imitat
Damit werden Kunstleder und Falschpelz bezeichnet. Ausgelöst durch die Anti-Pelz-Kampagnen der Tierschützer, wird häufig künstlicher Pelz, dessen Grundmaterial Erdöl ist, in modischen Kollektionen eingesetzt. Kunstpelz wird auch Teddy, Fun-Fur oder Fake-Fur genannt.

Indigo
Indigo ist der älteste, auf organischer Basis hergestellte Naturstoff. Die blaue Farbe wird durch das Abkochen der Wurzel hergestellt. Jeans sind mit Indigo gefärbt.

Jeans
Laut Überlieferung leitet sich das Wort „Jeans“ vom Namen der italienischen Hafenstadt Genua ab. Als „Genoese“ wurden italienische Seeleute bezeichnet, die einfach geschnittene Arbeitshosen aus schwerem Baumwolltwill (>Twill) trugen. Im amerikanischen Slang wurde daraus das Wort „Jeans“ geformt.

Jeggings
Leggings in Jeans-Optik. Oft auch Treggins genannt (Trousers und Leggings). Jeggings sehen aus wie Jeans sind aber aus einem viel weicheren, eng anligendem Material.

Jersey
Ein- oder zweiflächig gearbeiteter Maschenstoff, der sich durch Knitterarmut und begrenzte Dehnbarkeit auszeichnet. Früher einflächig gestrickte Westen aus grober Wolle, wie sie von den Fischern auf der englischen Insel Jersey getragen wurden. Heute Gattungsbegriff für alle Arten von Maschenober- bekleidung aus den verschiedensten Materialien mit weicher, wolliger Oberfläche.

Jil-Sander-Look
Jil Sander ist mehr als nur der Name der deutschen Modedesignerin. Spricht man vom Jil-Sander-Look, meint man den zeitlosen, schlichten Stil, der nicht mehr nur in der Damenmode, sondern nun auch in der Herrenmode Furore macht.

Jumper
Pulloverartiges, sportliches, gut hüftlanges Oberbekleidungsteil für Frauen, meist gestrickt.

Knitteroptik
«Verknittert» gibt sich die Frau und der modemutige Mann in der Mode immer wieder. Denn Crash-, Crinkle- und Gaufré-Optiken haben (fast) immer Hochsaison. Crinkle ist ein in Kettenrichtung verlaufender Knittereffekt, der jedoch nach mehrerem Waschen nachlassen kann. Teilweise werden synthetische Garne mit hoher Schrumpf-Fähigkeit in das Gewebe eingearbeitet, um dies zu vermeiden. Gecrashte Stoffe zeigen eine wahlloses Durcheinander an Knitterfalten, vor allem werden feinfädige Synthetics oder Naturseide «gecrasht». Gaufré bezeichnet Stoffe, deren Oberflächen durch Presseffekte oder Prägemuster zerknittert werden - sie sind nicht waschbar.

Lingerie-Look
Lingerie bedeutet im Französisch Wäsche. Unter dem Lingerie-Look versteht man Optiken, welche wäschige Elemente wie beispielsweise zarte Spitzen in die Oberbekleidung einfliessen lassen.

Loafer
Der Loafer ist ein Halbschuh zum Reinschlüpfen mit Absatz. Ein bekanntes Modell ist der Pennyloafer, auch College-Schuh genannt. Mocassins zählen, da sie keinen Absatz haben, nicht  zu den Loafer-Styles.

Military-Optik
Von Uniformen inspirierter Bekleidungsstil, Doppelreiher, Goldknöpfe, Schulterpatten etc. sind wichtige Elemente.

Mini
Die Saumlänge rutschte Ende 1958 in der Kollektion der Engländerin Mary Quant, der eigentlichen «Erfinderin» des Minis, gewaltig nach oben. Die Modedesignerin Quant hatte ein gerade mal 30 Zentimeter langes Jupchen kreiert. Für den Mini gilt allgemein: Je jünger die Trägerin, desto kürzer darf er ausfallen. Ein erstes echtes Comeback erlebte der Mini in den 80ern, aber auch heute spielen nicht nur die internationalen Modedesignerinnen und -designer immer wieder mit der sexy Rocklänge, dem Mini.

Nadelstreifen
Meist sind die nadelfeinen Längsstreifen hell auf dunklem Fond. Typisch sind sie für gepflegte Herrenanzüge, werden aber auch sehr gerne in der DOB verwendet.

Nude-Look
Modeströmung, bei der transparente Materialien und Schnittformen mehr zeigen als verhüllen (Nacktheit). Oder aber Mode, die sich im Bereich der Nude-Töne abspielt.

Nylon
Ursprünglich ist Nylon der Markenname für die erste Polyamidfaser aus dem Hause DuPont. Heute wird es als Gattungsbegriff für Polyamid 6,6 gebraucht. Deshalb finden Sie auf den Etiketten der Nylon-Jacken diesen Begriff nicht, sondern das Material wird als Polyamid bezeichnet.

Oversized
Ist das englische Wort für übergross, sehr geräumig. Mit dem Revival der 80er-Jahre werden Oversized-Styles wieder aktuell.

Overdressed
Overdressed bedeutet, dass man zu elegant für einen bestimmten Anlass gekleidet ist.

Overknees
Damit werden überlange Strümpfe, die bis über das Knie reichen, bezeichnet. Oft werden sie zum Minirock oder Hotpant getragen. Sie sind meistens aus grobem Rippenstrick, oft mit Ringelmustern versehen. Auch lange Stiefel, die bis über das Knie reichen, werden als Overknees bezeichnet.

Parka
Sportliche, lange Jacke mit einem Tunnelzug in der Taille.

Petticoat
Heute generell weiter geschnittene Jupes oder Rockteile mit ein- oder mehrstufigen Volants zur Unterstützung des Schwungs.

Poncho
Ursprünglich war ein Poncho eine von den Indianern Mittel- und Südamerikas getragene Schulterdecke mit Kopfschlitz. In der Mode nennt man den ärmellosen, mantelartigen Umhang Poncho.

Preppy-Chic
Vom College- Boy- oder Schulmädchen-Look inspiriert, dazu gehören Blazer, Blusen oder Hemd und Chinos und der Trilby-Hut als Accessoires. Wirkt sehr adrett, angezogen, sogar etwas bieder.

Prêt-à-porter
Französisch für „fertig zum Tragen“. Die Prêt-à-porter Modenschauen finden zweimal im Jahr in den Modemetropolen New York, London, Mailand und Paris statt. Gezeigt werden jeweils die kommenden Herbst-Winter- bzw. Frühjahr-Sommer-Kollektionen, wie sie dann später in den Boutiquen erhältlich sein werden.

Pumps
Mit dem Comeback der 60er-Jahre kommt auch der Pumps, ein weit ausgeschnittener, geschlossener, schmuckloser Halbschuh, ohne Verschluss (wie Schnürsenkel, Reissverschluss etc.) zurück in die Schuhmode.

Push-up
Wenig Busen und trotzdem soll das Décolleté betont werden? Dann ist der Push-up die Lösung. Ein Push-up-BH hebt, stützt und betont den Busen durch seine Schnittform und weiche, natürlich wirkende, komfortable Polster. Neu sind die Polster gel- oder auch wassergefüllt, und es gibt auch Luft-Polster.

Queenie-Absätze
Sie sind oben breit, in der Mitte schmaler und unten wieder breiter. Diese Form erinnert an die Mode, die früher an königlichen Höfen getragen wurde und passt wunderbar zur neuen Romantik-Mode mit Satin, Samt und Rüschen.

Rauten Muster
Die Raute oder der Rhombus, ein schiefwinkliges, gleichseitiges Viereck, ist im Maschenbereich auch als Argyle-Muster bekannt. In einer besonderen Form der Intarsien-Strickerei zeigen die Rauten in kontrastierenden Farben auf Vorder- und Rückseite die gleiche Farbe, an den Aussenkanten der Rauten werden die unterschiedlichen Farben miteinander verbunden.

Retro-Style
Bekleidung, die von Modetrends früherer Jahrzehnte beeinflusst wurde.

Satin
Feinfädiger Stoff mit glatter, glänzender Oberfläche.

Seamless
Das englische Wort für «nahtlos». Möglich machen diese Verarbeitungstechnik neue Strickmaschinen und innovative Materialien. Nach den Strumpfanbietern haben nun auch die Wäschehersteller das Marktpotenzial von nahtlos (=seamless) gearbeiteter Wäsche erkannt und bieten damit Wäscheteile gänzlich ohne Nähte an.

Slacks
In der Damenmode waren Slacks ursprünglich verhältnismässig weite Damenhosen ohne Umschlag, die nach Vorbildern aus den 30er-Jahren wie eine Herrenhose geschnitten wurden. Heute bezeichnet man in der Haka oft auch Chinos als Slacks.

Skinny-Hosen
Zeichnen sich durch ihre besonders beinbetonte Passform aus. Der Stoff der Skinny enthält eine hohen Strech-Anteil und passt sich hervorragend dem Körper an. Und nicht nur für die ganz schlanken geeignet, wenn man sich an folgende Regel hält: Unten eng. Oben weit.

Slinky
Das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet: hauteng, schlank. Ein „Slinky- Kleid“ ist oft aus Wolle, wie ein Schlauch gestrickt.

Sneakers
Die ursprünglichen Sneakers waren zweifarbige amerikanische College-Schuhe. Die Mode hat sie nun zu Teilen gemacht, die nahezu überall getragen werden? in der Freizeit ebenso wie zur City-Mode. Entweder sind sie clean gehalten, oder aber verziert.

Spaghetti-Träger
Sie erinnern wirklich an die Nudeln: Spaghetti-Träger sind einfach, doppelt oder sogar dreifach rund gewulstete Träger und kommen bei Wäsche- ebenso wie bei Oberbekleidungs-Tops zum Einsatz.

Statement-Ketten
XXL-Halsschmuck, der funkelt, glitzert und bunt ist - vor allem aber gross und auffällig. Echte Eyecatcher, welche simple weisse T-Shirts zum hippen Ausgangsteil machen. Ein Trend, auf den man, oder besser Frau, auch in dieser Saison nicht verzichten sollte.

Tanktop
Shirt ohne Ärmel. Den Klassiker machte Marlon Brando in «Endstation Sehnsucht» berühmt, die aktuellen Tanktops sind vielfach ergonomischer geschnitten.

Tanga
Sehr knapper Slip, bei dem Vorder- und Rückenteile an den Hüften mit Bändern oder Kettchen verbunden werden.

Top
Das Top ist ein unverzichtbares Teil im heissen Sommer. Gemeint ist damit ein kleines Oberteil, meist mit Spaghetti-Trägern, die direkt unter dem Busen abschliessen oder auf der Taille enden. Tops werden sowohl «solo» getragen als auch unter einem weiteren Oberteil wie Shirts, Pullover, Blusen oder Jacken.

U-Boot-Ausschnitt
Eine ovale Kragenform, die von Schulterkugel zu Schulterkugel reicht.

Understatement
Englisch: untertreibend, zurückhaltend. Diese Mode wird auch oft mit dem Etikett «Neue Einfachheit» versehen, wobei diese von der Optik her einfach ist, dafür grössten Wert auf gute Verarbeitung, raffinierte Details und hochwertige Materialien legt.

Urban
Spricht man von urbaner Mode, meint man damit einen städtischen Look. Urban Inspiriertes findet man nicht nur in der traditionellen City-Mode, sondern auch im sportiven Bereich. Der Casual-Look ist nicht mehr nur von der Sportswear beeinflusst, auch in der Freizeitmode sind urbane Elemente in den Outfits wichtig. Das Ergebnis ist ein lässiger, aber immer sehr gepflegter Look.

Used Look
Bekleidung, die durch verschiedene Behandlungen, beispielsweise Waschen, wie getragen wirkt. Auch die Oberfläche des Leders kann eine Used-Optik haben. Das Leder wird dazu geprägt, gefärbt oder bedruckt und erhält so seine «gebrauchte Optik».

Vintage
Sammelbegriff für unterschiedliche Stoffe - sehr oft Denim -, die durch Ausrüstung, Druck- oder Färbetechnik eine gealterte Optik bekommen. Sie haben einen Look, als ob sie schon länger im Gebrauch wären und wirken dadurch authentisch.

V-Neck
V-Ausschnitt. Wie der Name erahnen lässt, verläuft die Ausschnittsform V-förmig auf die Brust zu.

Wedge
Englisch für Keilabsatz. Bezeichnet einen Schuh mit einem durchgehenden, keilförmigen Absatz der oft mit einem Plateau verbunden ist. Es gibt sie in verschiedenen Materialien wie Holz, Kork oder Bast und sie passen toll zu 50ies und 70ies Mode, Hippie- und Folklore-Looks.

X-Linie
Die X-Silhouette betont die Taille, oft sind die Schultern breit und der Saum des Kleides oder Jupes ist schwingend. Diese Silhouette kann beispielsweise in der Kollektion von Louis Vuitton oder bei Styles, die von der Fernsehserie Mad Men inspiriert wurden, beobachtet werden.

Y-Generation
Zigarettenhose, schmale, gerade geschnittene Hose, oftmals mit Bügelfalten.

Zipper
So heisst der Reissverschluss auf englisch.

Öffnungszeiten

Montag - Samstag:
9.00 - 20.00 Uhr

Samstag:
Food und Gastro ab 8.00 Uhr
Feiertage und Sonderöffnungszeiten

Kontakt & Orientierung

Shoppi Tivoli
Hochhaus 9
8957 Spreitenbach
Tel.: +41 56 419 55 00

Anfahrt

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